15. Etappe

 24 Grad

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Shkodra Lake Ressort – Durres Bay (141 km)

Gesamt: 2094 km

 

Nach dem Abstecher in das kleine Paradies am Lake Shkodra geht es heute weiter nach Süden.  140 km bis in die weitläufige Bucht von Durres, der zweit größten Stadt Albaniens. Die Straßen sind besser als ihr Ruf, das ist unsere bisherige Erfahrung. Trotzdem muß die Konzentration hoch gehalten werden. Alles ist irgendwie anders als bei uns. Der Verkehr ist überschaubar, aber das Verhalten der Verkehrsteilnehmer könnte unterschiedlicher nicht sein. Viele Autofahrer scheinen desorientiert, viele sind abgelenkt. Klare Verhaltensregeln gibt es nicht, obwohl eine starke Präsents der Polizei vorhanden ist. Albanien ist ein Land mit vielen Verkehrstoten, deutlich sichtbar, an der Vielzahl der Gedenkstätten am Straßenrand. Mit ein bisschen Vorsicht und auch Glück kommt aber gut voran.

Bis nach Durres ist alles kein Problem. Dann allerdings müssen wir durch die große Stadt, das Rimini Albaniens. Die Navigation wird etwas schwieriger. Insbesondere die Abzweigung zum Campingplatz ist nicht einfach zu finden. Kleine, unauffällige, braune Schilder weisen den Weg. Nach Verlassen der Hauptstraße  wird es dann wirklich unübersichtlich. Trotz aller Vorbereitung hat man permanent das Gefühl falsch zu sein und nicht mehr wenden zu können. Freundliche Menschen lächeln uns zu und machen uns Mut weiter zu fahren. Kuhherden und sogar eine Truthahnherde verengen die ohnehin schwierige Piste. Noch 5 Kilometer bis zum Meer und zum Campingplatz. Noch eine letzte Rumpelstraße und wir haben es geschafft, wir stehen am Campingplatz Pa Emer.

 Auf dem Weg zum Campingplatz

Auf dem Weg zum Campingplatz

 Wo soll denn hier ein Campingplatz sein?

Wo soll denn hier ein Campingplatz sein?

Der Platz liegt wunderbar am blaugrünen Meer. Die vorgelagerte künstliche Insel verleiht der Gegend ein karibisches Feeling. Der Platz selbst wirkt zu dieser Jahreszeit etwas ungepflegt und ist auch nur schwach besucht. Mit etwas Mühe finden wir einen geeigneten Stellplatz direkt am Meer. Wir machen uns vertraut mit der Umgebung, genießen den traumhaften Sonnenuntergang und speisen frischen Fisch im Restaurant des Platzes.

 Camp Pa Emer

Camp Pa Emer

 Camp Pa Emer

Camp Pa Emer

 Camp Pa Emer

Camp Pa Emer