20. Etappe

22 Grad

22 Grad


Venedig - Garda am Gardasee/Italien (220 km)

Gesamt: 2629 km

Um 09Uhr läuft die Fähre in den neuen Hafen von Venedig ein. Die Zeiten, als wir noch von Deck den Markusplatz beobachten konnten sind nun leider vorbei.  Früher war halt doch alles besser.😒
Nach dem üblichen Rangieren verlassen wir schnell die Fähre und das Hafengelände Richtung Autostrada. Wir kommen nicht weit! Ein deutliches Schleifgeräusch am linken Vorderrad, das ich bereits in Igoumenitsa zu hören glaubte, zwingt uns zu einem außerplanmäßigen Stopp. Die Inspektion des Autos verläuft zunächst ohne Ergebnis. Dann fällt Christa auf, dass der Radlauf auf dem linken Vorderrad aufliegt. Ich lege mich unters Auto, will mir das Problem genauer anschauen. Plötzlich fällt uns das Problem im wahren Sinne des Wortes entgegen. Ein blinder Passagier kriecht unter dem Auto hervor. Bevor wir uns geschüttelt haben, ergreift der junge Mann die Flucht. Bauarbeiter, die nur wenige Meter entfernt arbeiten und das Geschehen bemerken, kommen zur Hilfe. Als sie gerade die Polizei verständigen wollen, krabbelt ein zweiter Jugendlicher unter dem Wohnmobil hervor, schaut uns angstvoll an und macht sich auf und davon. Wir glauben es nicht! Die von den Bauarbeitern angeforderte Polizei ist nie erschienen. Wir vermuten, dass wir unfreiwillige Schleuserdienste für zwei syrische Jungs geleistet haben, die es sich schon seit einiger Zeit im Motorraum unseres Wohnmobils "gemütlich" gemacht hatten. Entsprechende Spuren und kleinere Schäden konnten wir zwischenzeitlich feststellen. Inzwischen stehen wir in Garda und verarbeiten das Erlebte. Übrigens- das Schleifgeräusch ist nicht mehr aufgetreten.

Übernachtung auf dem Bus- und Wohnmobilstellplatz in Garda, 22 Euro/Tag

19. Etappe

21 Grad

21 Grad

Igoumenitsa - Venedig/Italien (ca 900 km)

Kurzer Rückblick: Eigentlich wollten wir unsere Reise am Drepano Beach in Igoumenitsa ausklingen lassen. Vor zwei Tagen änderte sich dann leider das Wetter. Mit Gewitter und Regen überfielen uns riesige Mückenschwärme. Tausende saßen an den Außenwänden des Wohnmobils und versuchten sich Einlass zu verschaffen. Furchtbar! Also mußten wir unser schönes Quartier verlassen. Am Fährterminal in Igoumenitsa gibt es einen großen, asphaltierten Parkplatz. Hierhin siedelten wir um. Nicht sehr romantisch aber zweckmäßig. Zwei Tage harten wir hier aus, beobachteten die wilden Hunde und blinde Passagiere beim Überklettern des mit Stacheldraht gesicherten Hafenzauns.

Mein griechischer Freund

Mein griechischer Freund

Parkplatz am Fährterminal in Igoumenitsa

Parkplatz am Fährterminal in Igoumenitsa

Inzwischen stehen wir mit unserem Wohnmobil auf dem Camperdeck der Anek-Fähre, die in 25 Stunden in Venedig anlegen wird. Das Wetter hat sich gebessert, wir blicken aus dem Wohnmobil auf die albanische Küste, die wir noch vor wenigen Tagen aus anderer Perspektive bewundert haben.

Per Camping an Bord nach Venedig

Per Camping an Bord nach Venedig

Ankunft der Fähre

Ankunft der Fähre

Auffahrt zum Open Deck

Auffahrt zum Open Deck


18. Etappe

22 Grad

22 Grad

Himare - Igoumenitsa/Griechenland (121 km)

Gesamt: 2409 km

Wie erwartet hat der Autoverkehr in der Stadt nachts stark abgenommen. Wir haben gut geschlafen. Heute wollen wir Albanien wieder verlassen. Tagesziel: Igoumenitsa, Griechenland. Bis Sarande geht es wieder entlang der bereits vertrauten kurvenreichen Küstenstraße mit erneut  wunderbaren Ausblicken auf das Ionische Meer und die Insel Korfu. Wilde Schweine mit ihren zahlreichen Frischlingen kreuzen unsere Bahn. Fotostopp!

U-Boot Bunker 

U-Boot Bunker 

Kurz vor Sarande biegen wir nach Osten ab und folgen einer neuen Straße zur griechischen Grenze. Wir sind fast alleine unterwegs. Aus- und Einreiseformalitäten gleich null. Wir sind in Griechenland, wieder auf vertrautem Gebiet. Bis Igoumenitsa sind es noch 30 km. Einkaufen bei Lidl und ab zum Drepano Beach. Hier standen wir zu letzt nach unserer Türkeireise vor 11 Monaten. Comming Home! Am schönen Sandstrand wollen wir noch ein wenig baden und spazieren gehen, bevor uns am kommenden Dienstag die Fähre nach Venedig bringt.

Drepano Beach - Igoumenitsa

Drepano Beach - Igoumenitsa

Drepano Beach

Drepano Beach

Übernachtung: Igoumenitsa, Drepano Beach, kostenfrei


17. Etappe

Vlorë - Himare/Albanien (78 km)
Gesamt: 2288 km

Es folgt die landschaftlich schönste Etappe unserer Route entlang der östlichen Adria. Kurz hinter Vlore dreht die Küstenstraße vorübergehend in's. Landesinnere. Vor uns liegt die kurvenreiche und steile Auffahrt zum 1027 Meter hohen Llogarapass. Auf enger Straße geht es durch dichte Mischwälder stetig hinauf. Zum Glück gibt es kaum Verkehr, wir können jede Serpentine weit ausfahren. Die Passhöhe belohnt uns mit unvergesslichen Ausblicken auf die tief unten liegenden Sandstrände der albanischen Riviera. Auch hier hätte man eine geeignete Übernachtungsmöglichkeit in glasklarer Luft finden können. Gemütlich rollen wir stattdessen den Llogarapass hinunter, entscheiden uns den Rest des Tages in der 5000 Einwohnerstadt Himare zu verbringen. Himare wird hauptsächlich von der griechischen Minderheit bewohnt, deshalb wird hier auch überwiegend Griechisch gesprochen. Es gibt drei Campingplätze im Ort oder in der Nähe. Wir entscheiden uns für eine Übernachtung in einer Parkbucht an der Strandpromenade, gegenüber von einem Restaurant. Hier nehmen wir unser Nachtmahl ein. 

Blick vom Llogarapass

Blick vom Llogarapass

Pause am Llogarapass

Pause am Llogarapass

Am Strand von Himare

Am Strand von Himare

Himare

Himare

Übernachtung: Himare an der Strandpromenade, kostenfrei

16. Etappe

24 Grad

24 Grad

Durrës - Vlorë (116 km)
Gesamt: 2210 km

Nach dem gestrigen Strandtag rund um den Campingplatz Pa Emer geht es heute wieder weiter. Erste Aufgabe: Ausfahrt aus dem engen Platz und Schnellstraße nach Süden finden. Leichter gesagt, als getan. Die Platzausfahrt gelingt problemlos, es findet sich eine neue Straße, die zur "Autobahn" führt, keine Kuh- oder Schafherde versperrt den Weg. Aber was ist mit der ungewöhnlich steilen Brücke und wo ist die Auffahrt auf die SH4? Die Brücke brauchte Mut, das Finden der Autobahn etwas Geduld. Wir rollen endlich entspannt nach Süden. Über Fier geht es nach Vlore, einem bedeutenden und quirligen Badeort an der nördlichen Riviera. Etwa 10 km hinter Vlore liegt in einer gepflegten Hotelanlage der Camper Stopp Cekodhima. Hier bleiben wir heute Nacht. Wir sind die einzigen Gäste. Der geschäftstüchtige Betreiber kümmert sich sehr um uns.

Camperstopp Cekodhima

Camperstopp Cekodhima

Übernachtung: Camperstopp Cekodhima (10 km südlich von Vlorë, Hinweisschild beachten) 14 Euro, gute Ver-/Entsorgung

15. Etappe

24 Grad

24 Grad

Shkodra Lake Ressort – Durres Bay (141 km)

Gesamt: 2094 km

 

Nach dem Abstecher in das kleine Paradies am Lake Shkodra geht es heute weiter nach Süden.  140 km bis in die weitläufige Bucht von Durres, der zweit größten Stadt Albaniens. Die Straßen sind besser als ihr Ruf, das ist unsere bisherige Erfahrung. Trotzdem muß die Konzentration hoch gehalten werden. Alles ist irgendwie anders als bei uns. Der Verkehr ist überschaubar, aber das Verhalten der Verkehrsteilnehmer könnte unterschiedlicher nicht sein. Viele Autofahrer scheinen desorientiert, viele sind abgelenkt. Klare Verhaltensregeln gibt es nicht, obwohl eine starke Präsents der Polizei vorhanden ist. Albanien ist ein Land mit vielen Verkehrstoten, deutlich sichtbar, an der Vielzahl der Gedenkstätten am Straßenrand. Mit ein bisschen Vorsicht und auch Glück kommt aber gut voran.

Bis nach Durres ist alles kein Problem. Dann allerdings müssen wir durch die große Stadt, das Rimini Albaniens. Die Navigation wird etwas schwieriger. Insbesondere die Abzweigung zum Campingplatz ist nicht einfach zu finden. Kleine, unauffällige, braune Schilder weisen den Weg. Nach Verlassen der Hauptstraße  wird es dann wirklich unübersichtlich. Trotz aller Vorbereitung hat man permanent das Gefühl falsch zu sein und nicht mehr wenden zu können. Freundliche Menschen lächeln uns zu und machen uns Mut weiter zu fahren. Kuhherden und sogar eine Truthahnherde verengen die ohnehin schwierige Piste. Noch 5 Kilometer bis zum Meer und zum Campingplatz. Noch eine letzte Rumpelstraße und wir haben es geschafft, wir stehen am Campingplatz Pa Emer.

Auf dem Weg zum Campingplatz

Auf dem Weg zum Campingplatz

Wo soll denn hier ein Campingplatz sein?

Wo soll denn hier ein Campingplatz sein?

Der Platz liegt wunderbar am blaugrünen Meer. Die vorgelagerte künstliche Insel verleiht der Gegend ein karibisches Feeling. Der Platz selbst wirkt zu dieser Jahreszeit etwas ungepflegt und ist auch nur schwach besucht. Mit etwas Mühe finden wir einen geeigneten Stellplatz direkt am Meer. Wir machen uns vertraut mit der Umgebung, genießen den traumhaften Sonnenuntergang und speisen frischen Fisch im Restaurant des Platzes.

Camp Pa Emer

Camp Pa Emer

Camp Pa Emer

Camp Pa Emer

Camp Pa Emer

Camp Pa Emer





14. Etappe

22 Grad

22 Grad

Ulcinj - Shkodra/Albanien (60 km)

Gesamt 1953 km

Wir sind in Albanien angekommen. Um 10 Uhr verlassen wir den Campingplatz Tropicana, machen uns auf den Weg zur nur wenigen Kilometer entfernten Grenze. Hinter Ulcinj wird die Straße ganz schön eng, aber landschaftlich sehr reizvoll. Ein dunkler Tunnel muss einspurig durchfahren werden.  Bloß kein Gegenverkehr! Dann reihen wir uns in die wartende Schlange vor dem Grenzübergang ein. 45 Minuten später sind wir eingereist. Erster Eindruck: Alles anders als wir es erwartet hatten. Saubere, bunte Dörfer, freundliche Menschen.

Um zum Campingplatz zu gelangen, müssen wir quer durch die dritt größte Stadt Albaniens - Shkodra kurven. Was für ein Leben in der Stadt. Moscheen prägen das Stadtbild ebenso die vielen Märkte. Hinweisschilder sind allerdings kaum vorhanden. Wir fragen uns durch. Einige Auskunftsgeber haben scheinbar die Stadt bisher nicht verlassen. Ein deutsch sprechender Polizist weist uns den Weg zum Lake Shkodra, der größte See des Balkans.

Auf dem Weg nach Shkodra

Auf dem Weg nach Shkodra

10 Kilometer nördlich der Stadt finden wir das Lake Shkodra Ressort. Was für eine Überraschung. So einen schönen Campingplatz hätten wir hier nicht vermutet.  Hier ist viel Platz, wir stehen auf einer satt grünen Wiese mit Blick auf den See und die hochaufragenden Berge. Wir könnten auch in der Schweiz angekommen sein.

Cpl Lake Ressort

Cpl Lake Ressort

Cpl Lake Ressort

Cpl Lake Ressort

Im Zentrum von Shkodra

Im Zentrum von Shkodra

Shkodra - die große Moschee

Shkodra - die große Moschee

Shkodra - Zentrum

Shkodra - Zentrum

Shkodra - Altstadt

Shkodra - Altstadt

Lake Shkodra - Abendstimmung

Lake Shkodra - Abendstimmung

Der Skutarisee (auch Shkodrasee; albanisch Liqen/-i i Shkodrës; serbisch und montenegrinisch Skadarsko Jezero Скадарско језеро) ist der größte See der Balkanhalbinsel. Die hier verwendete Bezeichnung hat der See nach dem früher verwendeten italienischen Namen der an der Südostspitze des Sees gelegenen albanischen Stadt Shkodra (serb./monten. Skadar Скадар). Der See liegt im Grenzgebiet zwischen Montenegro (alb. Mali i Zi), zu dem etwa zwei Drittel der Fläche gehören, und Albanien, das über etwa ein Drittel der Fläche verfügt. Nach Südwesten ist er durch das bis zu 1.600 Meter hohe Gebirge Rumija von der nur 20 Kilometer entfernt liegenden Adria getrennt, während sich an der Nordostseite ein weit gedehntes, teilweise versumpftes Flachland anschließt.

Quelle: Wikpedia



Ulcinj/Velika Plaza/Camp Tropicana

25 Grad

25 Grad

Noch bis morgen urlauben wir auf dem Campingplatz Tropicana, der am 11 Kilometer langen Sandstrand der Velika Plaza, südlich der Stadt Ulcinj liegt.

Ulcinj (kyrillisch Улцињalbanisch Ulqin/Ulqini) ist die südlichste Stadt  und liegt an der Adria nahe der Grenze zu Albanien.

Am Strand der Velika Plaza

Am Strand der Velika Plaza

Die Saison ist vorbei

Die Saison ist vorbei

Spuren des Sturms

Spuren des Sturms

Camp Tropicana - Rezeption

Camp Tropicana - Rezeption

Camp Tropicana - Restaurant

Camp Tropicana - Restaurant

Nachbarplatz Safari

Nachbarplatz Safari

 Camp Tropicana Ulcinj (N 41.904173/E 19.266016) 12 Euro/Tag, alles vorhanden, naturbelassenes Gelände, direkt am Strand


Jackson

Unser Reisebegleiter hat einen eigenen Post verdient.

Hier liege ich gerne - alles im Blick

Hier liege ich gerne - alles im Blick

Mein tägliches Bad

Mein tägliches Bad

Das tut gut

Das tut gut

Alles markieren

Alles markieren

Spielen am Strand

Spielen am Strand

13. Etappe

Kotor - Ulcinj/Montenegro (98 km)

Gesamt 1893 km

27 Grad

27 Grad

Donnerwetter! Um 4 Uhr werden wir von einem Donnerschlag geweckt. Ein Unwetter verwandelt den schönen Ort in eine Horrorszenarie. Es schüttet wie aus Eimern. Wir wissen nicht ob wir am, über oder bereits unter dem Wasser sind. Man soll uns nicht im Schlafanzug bergen, wir ziehen uns an! Hagel und Sturm !!! - brauchen wir gar nicht. Jackson zittert am ganzen Körper. Um 5 Uhr ist das Schlimmste vorbei.

Zum Frühstück scheint wieder die Sonne. Es hat zum Glück keine Schäden am Wohnmobil gegeben. Alles gut!

Kotor - bestes Wetter zum Frühstück

Kotor - bestes Wetter zum Frühstück

Nächstes Tagesziel Ulcinj. Durch den Nationalpark LOVCEN verlassen wir Kotor, treffen bei BUDVA wieder auf die Küstenstraße mit tollen Ausblicken auf malerische Buchten.

Montenegro - eine von unzähligen Buchten

Montenegro - eine von unzähligen Buchten

Montenegro - Sveti Stefan

Montenegro - Sveti Stefan

Sveti Stefan ist eine kleine Adria-Insel in der Nähe von Budva in Montenegro und zu dessen Gemeindegebiet gehörig. Ein kurzer Damm verbindet die kleine Insel, deren Fläche lediglich 1,46 Hektar umfasst, mit dem Festland. Die Bevölkerung von 411 (Stand: 2003) gliedert sich auf in 256 Serben, 109 Montenegriner, 6 Kroaten und 40 sonstige.

Sveti Stefan ist insbesondere bekannt für das malerische gleichnamige Fischerdorf mit Häusern aus dem 15. Jahrhundert. In den 1950er und 1960er Jahren wurde das ganze kleine Dorf zu einer Hotelinsel mit etwa 250 Betten umgebaut. Die Gassen, Dächer und Häuserfassaden haben ihren ursprünglichen Charakter bewahrt. Auch ein Casino war Teil der Anlage, was Sveti Stefan den Namen Adriatisches Monaco verlieh. Etliche Angehörige der High Society, unter ihnen Sophia LorenSylvester Stallone und Claudia Schiffer, waren schon zu Gast in Sveti Stefan. Auch Politgrößen, wie Willy BrandtHelmut Kohl und Silvio Berlusconi zählten zu den Gästen. 

Die Insel wurde 2007 von der Firma Amanresorts für 30 Jahre vom Staat Montenegro geleast und danach renoviert. Im Sommer 2010 begann eine schrittweise Wiedereröffnung als Aman Sveti Stefan.[1] Nach Abschluss der Arbeiten sollen 53 Suiten zur Verfügung stehen, ein Teil davon in einer Villa an Land.

Quelle: Wikipedia

Kurz hinter Ulcinj, nur wenige Kilometer entfernt von der albanischen Grenze liegt der Campingplatz Tropicana. Unser Domizil für die nächsten Tage.

Ulcinj - Camp Tropicana

Ulcinj - Camp Tropicana

Ulcinj - Sonnenuntergang

Ulcinj - Sonnenuntergang






12. Etappe

27 Grad

27 Grad

Dubrovnik - Kotor/Montenegro (95 km)

Gesamt: 1795 km

Check Out um 10 Uhr. Der Campingplatz Solitudo verlangt umgerechnet 41 Euro/Tag zu dieser Jahreszeit. Die Lage in der Nähe von Dubrovnik hat ihren Preis. Wir verlassen den Platz in Richtung Flughafen, treffen dort wieder auf die Küstenstraße, die hoch über die Altstadt von Dubrovnik führt. Belohnt werden wir mit atemberaubenden Ausblicken auf die Küste und die bekannte Altstadt. Unbedingt eine der Parkbuchten nutzen, ihr werdet durch traumhafte Fotos belohnt.

Dubrovnik - was für ein Panorama

Dubrovnik - was für ein Panorama

Auf bestem Asphalt geht es dann weiter bis zur Grenze von Montenegro, die Grenzformalitäten bei der Einreise sind unkompliziert, dauern aber eine Weile. Wir sind in einem für uns unbekannten Land angekommen. Die Straßenqualität wird ein wenig robuster, auch das Verkehrsbild ändert sich. Alles bewegt sich, eine Ordnung ist schwer erkennbar. Die Landschaft ist immer noch schön, die Menschen scheinen freundlicher. Tanken nicht vergessen, Eurodiesel für 1,24 Euro. Ja , wir sind wieder in einem Euro-Land.

Unser heutiges Ziel ist die alte Stadt Kotor, an einem Bilderbuchfjord gelegen. Auch hier in der engen Bucht liegen wieder einige Kreuzfahrtschiffe. Die wissen auch wo es schön ist. Parkplatzsuche! Zur Mittagszeit ist jeder freie Platz mit PKWs belegt. Wir entdecken einen Busparkplatz direkt am Fjord, wenige Meter vom Stadtkern entfernt. Die Busfahrer sind freundlich und machen uns Platz. Hier bleiben wir heute Nacht. Anschließend Stadtbesichtigung, enge Gassen, altes Gemäuer. Noch ein Bier in der Strandbar. Mit Blick auf den Fjord und die beleuchteten Cruiser klingt ein schöner Tag mit einem Glas Rotwein aus.

Kotor - Übernachtungsplatz

Kotor - Übernachtungsplatz

Übernachtung am Fjord ( N 42.42184/ E 018.76419) kostenfrei

Kotor - die Reiseleitung grüßt

Kotor - die Reiseleitung grüßt

Kotor - Altstadt

Kotor - Altstadt

Kotor Altstadt

Kotor Altstadt

Kotor - Abendstimmung

Kotor - Abendstimmung

Kotor (serbisch-kyrillisch Которitalienisch Cattarolateinisch Acruvium) ist eine altemediterrane Handels- und Hafenstadt und überregionales Kulturzentrum am südöstlichen Ende der Bucht von Kotor (Adria) in Montenegro. Sie hat 5341 Einwohner (Zensus von 2003, mit Dobrota zusammen 13.510), die 335 km² große Gemeinde (einschließlich der umliegenden 13 Siedlungen) 22.947 Einwohner.

Die Stadt mit ihren bedeutenden kulturhistorischen Bauwerken und ihrer Lage ist 1979 in das UNESCO Welt-Kultur und Naturerbe aufgenommen worden. Sie ist Sitz eines katholischen Bistums und Zentrum der serbisch-orthodoxen Christen Montenegros. Die Stadt und die von bis 1894 Meter hohen Bergketten (Orjen und Lovćen) umrahmte tiefe Bucht sind die bekannteste und meistbesuchte Tourismusregion in Montenegro.

Quelle: Wikipedia

Dubrovnik

25 Grad

25 Grad

Heute ist Wandertag!  Dubrovnik by foot - das ist unser Tagesprogramm. Wir haben Glück, nur ein Kreuzfahrtschiff liegt heute hier vor Anker - will heißen - der Andrang der üblichen Touristenmassen blieb aus. Eine sehenswerte Stadt in traumhafter Lage!

Am neuen Hafen

Am neuen Hafen

Anlegestelle der Kreuzfahrtschiffe

Anlegestelle der Kreuzfahrtschiffe

Altstadt - Main Road

Altstadt - Main Road

Altstadt - Internationales Publikum :=)

Altstadt - Internationales Publikum :=)

Im alten Hafen

Im alten Hafen

Altstadt - die Perspektive macht`s

Altstadt - die Perspektive macht`s

Altstadt - Fischspezialitäten

Altstadt - Fischspezialitäten

Altstadt - Stadtmauer

Altstadt - Stadtmauer

Die Stadt Dubrovnik früher als  bekannt (lateinisch Rausium später Ragusium, italienisch und deutsch Ragusa), ist eine Stadt im südlichen Kroatien an der Adria. Die Stadt wird aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung und der jahrhundertelangen politischen Sonderstellung oft auch als „Perle der Adria“ und „Kroatisches Athen“ bezeichnet. Im Jahr 1979 wurde die gesamte Altstadt von der UNESCO in die Liste des  aufgenommen.

Quelle: Wikipedia


11. Etappe

Orebic - Dubrovnik/ Kroatien (120 km) 
Gesamt: 1700 km

Unvernünftig!? Gestern Abend feierten wir nach drei Wochen auf dem Camp Nevio Abschied vom Urlaub im Urlaub. Dem Abendessen gemeinsam mit Freunden in einem schönen Strandrestaurant in Kuciste folgten diverse Flaschen Rotwein in der Bar des Campingplatzes.
Um 10 Uhr werfen wir den Diesel an und manövrieren unser Gefährt aus dem engen Campingplatz. Leider ist es heute stark bewölkt, es regnet unterwegs. So können wir die schöne Landschaft der Halbinsel Pelješac gar nicht richtig genießen. Die ganze Aufmerksamkeit muss den engen, kurvigen und schlüpfrigen Straßen gewidmet werden. In Stone erreichen wir wieder das Festland und folgen der gut zu fahrenden Magistrale nach Dubrovnik. Schon aus einiger Entfernung sehen wir drei riesige Kreutzfahrtschiffe unterhalb der gewaltigen Hängebrücke vor Anker liegen. Die Schiffe scheinen mitten in der Neustadt von Dubrovnik zu parken. Kurz hinter der Brücke verlassen wir die Magistrale und kurven hinunter in die Stadt. Das Navi leitet uns rund um den Port Gruz auf die Habinsel Babin Kuk. Hier liegt ca 5 km von der Altstadt entfernt das Camp Solitudo, unser Übernachtungsplatz für die kommenden Tage.
Den Nachmittag verbringen wir mit einer längeren Wanderung entlang der Uferpromenade rund um Babin kuk. Wir erfreuen uns an den schönen Ausblicken auf die malerischen Buchten und die hochaufragenden Berge. 

Camp Solitudo ( N 42.39.42/ E 18.04.19)
Das 3 Sterne Camp ist das einzige Camp in der Stadt Dubrovnik. Es liegt in einer ruhigen Oase auf der Halbinsel Babin kuk, etwa 250 Meter vom Strand entfernt. Der Platz hat großzügige Parzellen und verfügt über alle notwendigen Einrichtungen. Können wir für einige Tage Aufenthalt empfehlen.

Camping Nevio in Orebic/Kroatien

28 Grad

28 Grad

Inzwischen sind wir schon eine Woche hier auf dem Nevio Camping. Zeit für einige Bilder und Anmerkungen.

Nevio Camping liegt an der Durchfahrtstrasse nach Orebic, ca 2 km vor der Ortseinfahrt. Der Platz wird bei ASCI als 4 Sterneplatz geführt und kostet zu dieser Zeit 16 Euro/Tag inkl. Strom (16A). Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf wurde Nevio Camping als einer der besten 80 Campingplätze in Europa ausgezeichnet.

Uns gefällt besonders die einzigartige Lage hoch über der Adria mit Blick auf die vorgelagerten Inseln. Für größere Wohnmobile ist allerdings wenig Platz, die Parzellen sind bis auf wenige Ausnahmen  klein und zugewachsen. Die Fahrwege sind eng und steil. Hier hat sich schon mach einer sein Wohnmobil heftig beschädigt. Das schön gelegene Restaurant bietet leider wenig Abwechslung auf der Speisekarte. Der Platz liegt unmittelbar am glasklaren Meer, allerdings mit steinigem Strand.  Alles in allem ein Platz auf dem man einige Tage/Wochen in schöner Umgebung urlauben kann.

Camp Nevio

Camp Nevio

Nevio Camping in Orebic (N 42.58.51 E 17.11.55)

Camp Nevio

Camp Nevio

Strand am Camp Nevio

Strand am Camp Nevio

Camp Nevio

Camp Nevio

Traumhafter Blick auf die Adria und die Kreuzfahrtschiffe

Traumhafter Blick auf die Adria und die Kreuzfahrtschiffe

 

 

 

10. Etappe

30 Grad

30 Grad

Trogir - Orebic/Kroatien (180 km)

Eigentlich hätten wir hier noch einen weiteren Tag stehen bleiben sollen. Hinterher ist man immer schlauer. Auf dem Weg zu unserem ersten längeren Aufenthalt in Orebic, sollte noch ein weiterer Zwischenstopp in der Nähe von Omis eingelegt werden. Aber der dortige auch sehr schön gelegene Stellplatz ist völlig überfüllt. Milan der Platzwart hätte uns noch gerne aufgenommen, aber in solch ein Chaos wollten wir uns nicht einreihen. Unfreundliche Kommentare von Landsleuten über die Größe unseres Wohnmobils (Scheißkarre) machten uns die Weiterfahrt leichter.

Unterwegs auf der Magistralen

Unterwegs auf der Magistralen

01.09 029.JPG

ÜÜber die immer schöner werdende Küstenstraße ging es dann weiter Richtung Dubrovnik. In Ploce nehmen wir die Fähre und erreichen am frühen Nachmittag Orebic. Auf dem Campingplatz Nevio werden wir zwei bis drei Wochen urlauben.

 

 

9. Etappe

28 Grad

28 Grad

Skradin - Trogir/Kroatien (64 km)

Um 10.00 h sind wir wieder reisefertig. Vor Abfahrt nutzen wir noch schnell die gute Entsorgungsmöglichkeit des Platzes, was für größere Wohnmobile nicht immer so einfach hier in Kroatien ist. 

Über Skradin verlassen wir den Nationalpark, haben nochmals einen schönen Blick auf den unter uns liegenden See.

Unser heutiges Etappenziel ist schnell erreicht. Wir wollen uns die alte Stadt Trogir anschauen. Übernachtungsmöglichkeit finden wir auf dem Campingplatz Segret im gleichnamigen Ort Segret, der nur 3 km von Trogir entfernt liegt.

Campingplatz Segret ( N43.31.6 E 16.13.28) 21 EURO inkl Strom

Vom Campingplatz, der auch über eine schöne Promenade und einen ebenso schönen Strand verfügt, gelangt man mit einem Taxi-Boot für wenig Geld in die Altstadt von Trogir.

Trogir ist eine Hafenstadt in Kroatien und liegt in Mitteldalmatien etwa 25 Kilometer westlich von Split. Die gesamte Altstadt von Trogir zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Mit dem Boot nach Trogir

Mit dem Boot nach Trogir

Blick auf die Altstadt

Blick auf die Altstadt

Super Restaurants in der Altstadt

Super Restaurants in der Altstadt