Midelt - Azrou ( 122 km) - affengeil -

Jeden Morgen auf`s Neue das gleiche Erlebnis. Augen auf, Verdunklungsrollos aufschieben und nach der Sonnenbrille greifen. Man kann sich echt daran gewöhnen. Seit wir in Marokko sind verwöhnt uns ein wunderbares Wetter, blauer Himmel soweit das Auge reicht. Die Kühle der Nacht wird schnell durch angenehme Temperaturen vertrieben. Gute Laune garantiert!

Vor der Weiterfahrt sind noch einige Dinge zu erledigen. Das Maroc Telecom Modem muss neu geladen werden.Wie abhängig ist man auch hier vom Internet? In einer kleinen Teleboutique wird mir geholfen, auch ohne arabisch Kenntnisse. Kosten: umgerechnet 10 Euro für einen Monat.

Auch die Entsorgung unseres Reisemobils ist mal wieder fällig. Alles kein Problem, oder man macht hier Keins daraus. Alles scheint hier problemloser als wir das von Zuhause gewohnt sind.  Nun sind wir startklar. Die anstehende Etappe bringt uns optisch in die Nähe des Winters. Schneereste begleiten uns über die Berge.

Bettelnde Hunde am Straßenrand

So schön kann auch ein herrenloser Hund sein.

An Warnschilder für kreuzende Kamele haben wir uns schon gewöhnt - aber kreuzende Affen ?

In den Zedernwäldern südlich von Azrou leben Berberaffen. Mit etwas Glück kann man die Tiere direkt an der Hauptstraße beobachten. Die Affen sind an den vorbei fahrenden Verkehr gewohnt und nehmen angebotenes Futter dankend an. Aber Vorsicht. Die erwachsenen Tiere haben eine stattliche Größe und wehren sich, wenn man zu aufdringlich wird. Kann ein Lied davon singen. 

Den Müsliriegel nahm er vorsichtig aus meiner Hand. Als ich die Hand um seine Pfote schloss, kratzte er mich mit der anderen Pfote am Bein. 

Übernachtung auf dem Camp Amazigh in der Nähe von Azrou

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