Bua - Korsør/Dänemark (398 km)

Um es klar zu sagen: Das war heute eine Schei...-Etappe. Die Absicht war, Kopenhagen anzusteuern, um noch etwas von dieser schönen Stadt zu sehen und nicht wieder den gewohnten Platz in Malmö anzufahren. An den zunehmend dichter werdenden Verkehr auf der E6 kann man sich gewöhnen. Die Fahrt über die Öresundbrücke (95 Euro!!) kannten wir schon, war aber trotzdem wieder spektakulär. Dann noch durch den Tunnel und schon ist man in Kopenhagen. So weit so gut. Mit dem Stellplatz hatte ich mich gestern wohl nicht intensiv genug beschäftigt. Die Reise führte einmal quer durch die dänische Hauptstadt. Schön -die meisten Sehenswürdigkeiten konnten wir im Vorbeifahren bestaunen. Zur besten Tageszeit war der Verkehr aber kaum zu übertreffen. Fahrradfahrer rund um`s Womo. Enge Straßen, die rechtwinklig abknicken, Staus und Baustellen. Die Überraschung dann zum Schluß, der Stellplatz ist eine riesige Baustelle und nicht anfahrbar. "Sie haben ihr Ziel erreicht." Na toll! Wo jetzt halten und das Navi umprogrammieren? Fast zwei Stunden umkreisen wir die Innenstadt.

Gelandet sind wir jetzt in Korsor, der Stadt, die unmittelbar an der Storebeltbrücke liegt. Seit 1998 verbindet die mehrteilige, insgesamt 18 km lange Brücke die dänischen Inseln Seeland und Fünen. Damit der Schiffsverkehr ungehindert den Großen Belt, die wichtigste Wasserstraße nach Norden, passieren kann, erreicht ihr Mittelteil die gigantische Höhe von 65 Metern. Mit einer Spannweite von 1624 Metern zählt sie zu den größten Hängebrücken der Welt.

Alte Fischerhäuser in Korsor

Die königliche Yacht

Sonnenuntergang über der Storebeltbrücke

Übernachtung: Stellplatz Lystbadehavn Korsor

N 55.326111/E 11.131110

19 Euro

einfacher, aber schön gelegener Platz in einem attraktiven Ort